Tag-Archiv | web 2.0

Liebster Award

liebster award

 

Vor einem guten Monat hat mich Marie von Fotografieable für den „Liebster Award“ nominiert. Das ist eine Blog Challenge, die dazu gestartet wurde, etwas mehr über Autoren kleinerer Blogs zu erfahren und sie damit auch bekannter zu machen. Ich habe jetzt endlich daran teilgenommen, nachdem ich meine Nominierung erst überhaupt nicht realisiert hatte. Hier also die Fragen, die mir gestellt wurden.

 

1. Wieso bloggst du und seit wann? :)

Ich hatte die Idee, in Form eines Blogs, über mein Auslandsjahr in den U.S.A zu schreiben. Ich habe das Ganze dann Ende Juni 2014 begonnen und dann langsam Anlauf genommen und schon mal über meine Vorbereitungen berichtet. Jetzt blogge ich über meine Erlebnisse im amerikanischen Lebensstil und dokumentiere ein bisschen den Teil des  american way of life, den ich hier kennen lerne.

2. Was für Hobbys hast du noch? :)

Ich gehe sehr gerne klettern, am liebsten draußen!  Aber die Kletterhalle soll, für schlechtes Wetter oder wenig Zeit, trotzdem eine Trainingsmöglichkeit bleiben!

Desweiteren fahre ich gerne Fahrrad, überall. Etwas mit Freunden zu unternehmen und tolle Sachen zu erleben ist mir wichtig. Außerdem bastele ich gerne.

3. Du hast eine Schwäche für… ?  (Schokolade zählt nicht!)

Häuser, deren Style, Beschaffenheit und Funktion.

4. Welches Buch sollte deiner Meinung nach jeder Mensch unbedingt gelesen haben?

Ich will nicht sagen man muss es gelesen haben, aber ich kann das Buch Der Medicus  von Noah Gordon sehr empfehlen. Außerdem Der Shamane, ebenfalls geschrieben von Gordon, es ist Teil der Trilogie. Die Bücher haben nur über Generationen miteinander zu tun. Der dritte Teil gefällt mir dagegen nicht ganz so gut, da er in der heutigen Zeit spielt und ich gerade diese „alte Lebensweise“, die in den vorherigen Büchern beschrieben wird, interessant finde.

5. Was bringt Dich zum Lachen?

Natürlich ein guter Witz, und Personen die allgemein gut drauf sind.

6. Wann oder Wo vergisst Du alles um Dich herum?

Ein Ort ist auf jeden die Natur, wenn man mal alles „Unwichtige“ vergessen kann.

7. Wann hast Du zuletzt jemanden überrascht? Wen?

Das war denke ich bei meinem letzten Cross Country Race. Ich habe jemanden angesprochen, der gerade eine relativ einseitige Unterhaltung mit seiner ärgerlichen Mutter führte (warum auch immer), und habe  ihn dann in ein Gespräch verwickelt. Seine Mom ist dann weg gegangen und er musste sich das nicht mehr länger anhören.

8. Wie geduldig bist du von einer Skala von 1-10?

Ich würde jetzt mal 7 oder 8 sagen, das ist aber natürlich situationsabhängig.

9. Deutschstunde :D Heißt es deiner Meinung nach “Der” oder “Das” Blog?

Ich sage auf jeden Fall DER BLOG, es ist aber definitiv einfacher in englisch, mit nur einem Artikel ;).

10. Was fasziniert dich im Moment am meisten?

Taten, die Menschen vollbringen können.

11. Was bedeutet Musik für dich?

Musik heißt für mich Entspannung, sei es zum relaxen und beruhigen, oder zum aufmuntern. Musik geht fast immer!  Allerdings bin ich auch manchmal dankbar über einen stillen Moment.



Regeln

  •  Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
  •  Beantworte die 11 Fragen.
  •  Nominiere 11 weitere Blogger, deren Blogs weniger als 100 Follower verzeichnen.
  •  Stelle 11 Fragen an deine Nominierten.
  • Informiere die Nominierten über deinen Post.

Hier meine Nominierungen:

Jonas,  Hanni,  Magdalena,  Swenja,  Laura,  Aureus Motus,

Lara,  Valentina,  Marie Luise,  Myrna,  Judy

Fragen an meine Nominierungen:

1. In welchem Land wurdest du geboren?

2. Wie viele Länder hast du bereits bereist, und welche sollen noch folgen?

3. Was ist eins deiner näheren Ziele, die du in absehbarer Zeit erreichen möchtest im Leben?

4. Was motiviert dich zum bloggen und warum?

5. Bist du eher die Person die gleich drauflos erzählt oder mehr jemand der schüchternen Art?

6. Worüber hast du dich das letzte mal so richtig erschreckt, und warum?

7. Was sieht für dich im heutigen Alltag absolut zukunftsmäßig aus?

8. Welcher ist dein Lieblingsfilm, und warum kannst du ihn empfehlen?

9. Womit beschäftigst du dich in deiner Freizeit?

10. Was würdest du mit einer Millionen Euro/Dollar anstellen?

11. Bist du offen für Neues? Oder lieber darauf fixiert, dass sich möglichst nicht zu viel ändert?

In diesem Sinne, wünsche ich euch viel Spaß beim schreiben der Antworten! Ich freu mich, auf diese Weise mehr über euch zu erfahren. Natürlich hoffe ich, dass ihr teilnehmt!


Advertisements

Letzte Stunden in Deutschland

Ich sitze am Gate des Frankfurter Flughafens und warte auf meinen Flieger. Letztendlich ging dann doch alles ziemlich schnell. Ich habe eine Gastfamilie in der Nähe von Washington DC gefunden. Und auch die Frage um den Schulplatz wurde geklärt. Ich werde auf eine Privatschule nicht weit von Washington gehen! An den öffentlichen Highschools gab es keine freien Plätze mehr.

Ich wurde in den letzten Tagen oft gefragt, ob ich aufgeregt sei. Eigentlich erst ab der letzten Nacht, ich konnte nicht sehr gut schlafen. Und dann ging es direkt nach Berlin. Dort hatte ich enormes Glück, da ich mit einem großen Koffer, einem Handgepäck, meiner Trompete und meinem Laptop unterwegs bin, und alles ohne Aufpreis aufgenommen wurde. Unmittelbar danach verabschiedete ich mich von meiner Familie und ging zum Gate. Bis auf eine kleine Verspätung von ein paar Minuten ging mein kurzer Flug nach Frankfurt gut. In Frankfurt habe ich mich dann erstaunlich gut beim Gate meines Fliegers nach Washington eingefunden. Ich habe noch ein wenig Zeit bis zur b0arding-time.

Nach Washington werde ich knappe neun Stunden fliegen und anschließend holt mich meine Gastfamilie vom Flughafen ab. Ich bin gespannt und hoffe, dass alles gut gehen wird. Da bin ich jedoch zuversichtlich!

 

Hart – Kritisch – Enttäuschend

Die Ferien neigen sich dem Ende zu und ich bin, ich möchte eigentlich gar nicht dran denken, immer noch hier in Deutschland! Wird 2014 nach 2008 das zweite Jahr in dem nicht alle Schüler vergeben werden? Dieser Gedanke ist hart! Die Lage ist ziemlich kritisch. Und da weltweit noch ca. 130 Leute in die USA möchten, kann noch nicht mal eine Übergangslösung geschaffen werden. Dies wird manchmal unternommen, wenn zur Zeit der absoluten Deadline, die der amerikanische Staat vorgibt (meistens Anfang September), noch ungefähr 20 Personen übrig sind. Die kommen dann in eine sogenannte Willkommens-Familie, bis eine Gastfamilie für das ganze Jahr gefunden wird. Da habe ich ja auch nichts dagegen, Hauptsache es wird etwas unternommen! Das Auslandsjahr basiert auf einem Vertrag, bei dem auf der einen Seite eine beachtliche Summe gezahlt wird und auf der anderen eine Leistung erbracht werden soll. Diese Leistung wurde größtenteils noch nicht erbracht, da ja der Hauptteil noch erfolgen würde. Ob das Ganze noch klappt, hängt davon ab – keiner weiß wovon es abhängt. Denn eigentlich sind in den Staaten genügend Familien in der Vorauswahl-Runde, um alle 130 Schüler aufzunehmen. Es heißt immer, die Amis sind ja so spontan und regeln vieles auf den letzten Drücker, doch momentan scheinen sie sich dafür zu entscheiden, erst im folgenden Jahr einen Gastschüler aufzunehmen. Die öffentlichen Schulen in den USA sind anscheinend auch nicht mehr so tolerant, wie sie es einmal waren, denn sie nehmen nur noch wenige oder gar keine Austauschschüler mehr auf. Zumindest ist es für die Organisation nicht leicht, dort Plätze für die Schüler zu organisieren, oder sollte ich sagen ergattern?
Hier könnt ihr sehen, wie viele Schüler aus Deutschland noch keine GF haben.
Jedenfalls bin ich jetzt auch eigenständig auf der Suche nach einer Gastfamilie. Oder was heißt eigenständig, ich kann dabei natürlich jegliche Hilfe gut gebrauchen! Daher frage ich euch auch hier, habt ihr vielleicht Bekannte, Verwandte in den USA, die einen Gastschüler aufnehmen würden? Oder vielleicht auch eine kreative Idee dazu?
Einfach eine Nachricht an mich, ( ansgar123koehler@gmail.com ). Darüber würde ich mich unnormal freuen!!!

Nation, Volk und Menschen

Über Menschen gibt es viel zu lernen. Wie es sich im Einzelnen mit unterschiedlichen Völkern und Nationen verhält beschrieb für mich William S. Schlamm ganz treffend.
Keine Nation der Erde wird geliebt. Man liebt Individuen. Man liebt eine Landschaft. Man liebt Musik. Aber man liebt nicht Kollektive. 

Um Menschen zu treffen, eine neue Kultur kennen zu lernen, um etwas über eine Gemeinschaft von Menschen, ein Volk und ihre Gesellschaft zu lernen. Um mit ihnen zu leben und sie zu schätzen. Aus diesem Grund möchte ich für einige Zeit ins Ausland gehen. Desweiteren werde ich englisch lernen. Ich bin gespannt auf all das! Und freue mich auch schon euch direkt aus dem Ausland zu berichten.
Eine gute Nachricht ist, dass ich jetzt mein Visum für die U.S.A habe. Dazu war ich letzte Woche beim Konsulat in Berlin. Schon in der Warteschlange vor dem Gebäude wurde man auf einem Schild darauf hingewiesen, was alles nicht mit darf. Draußen beim Warten lernte ich zwei sehr nette, junge Leute kennen. Falls ihr das hier lest, ich grüße Euch! Als nächstes ging es durch eine Schleuse, an der man kontrolliert wurde. Es ging danach noch an zwei verschiedene Schalter, um dann nach einer Weile aufgerufen zu werden. Am Schalter des Konsuls ging dann alles sehr schnell. Es wurden die Fingerabdrücke gescannt und der Reisegrund und das Ziel erfragt. Meinen Wohnort im Ausland konnte ich ihm noch nicht sagen, da ich , wie ihr wisst, ja noch keinen habe. Also war das Gespräch nach sehr kurzer Zeit zu ende und mein Visumsantrag wurde genehmigt! Insgesamt war ich nur etwas über eine Stunde da drin. Aber die Hin-und Rückfahrt nahm etwas mehr Zeit in Anspruch.
Statusupdate:
38 Personen ohne Gastfamilie. (Stand 19:00 Uhr 20.08.2014)
36 Personen ohne Gastfamilie. (Stand 22:30 Uhr 20.08.2014)
31 Personen ohne Gastfamilie. (Stand 13:00 Uhr 23.08.2014)
29 Personen ohne Gastfamilie. (Stand 18:20 Uhr 27.08.2014) 
24 Personen ohne Gastfamilie. (Stand 22:00 Uhr 29.08.2014)
22 Personen ohne Gastfamilie (Stand 19:30 Uhr 30.08.2014)
20 Personen ohne Gastfamilie (Stand   1:30 Uhr 02.09.2014)
16 Personen ohne Gastfamilie (Stand 21:30 Uhr 02.09.2014)
12 Personen ohne Gastfamilie (Stand 12:00 Uhr 04.09.2014)
09 Personen ohne Gastfamilie (Stand 01:00 Uhr 06.09.2014) UND ICH BIN NICHT MEHR DABEI!!!

Für alle, die diesen Schritt auch noch gehen werden:

Es ist wichtig, dass ihr vorher bei der Online-Anmeldung ein gutes Passfoto hochladet! Außerdem solltet ihr auf jeden Fall das Formular mit der Belegnummer und dem Strichcode dabei haben, denn ohne das bearbeiten die euren Fall gar nicht erst.

Langsam aber stetig

Fast täglich werden es weniger Leute, denen in den U.S.A noch eine Platzierung fehlt. So sind es aktuell noch 55 Deutsche. Es wird noch einige Zeit dauern, bis auch die letzten ihre Gastfamilie haben, oder wird überhaupt für jeden ein Umfeld gefunden, dass ihn aufnimmt? Diese Frage stellt sich tatsächlich, denn gefühlt sind es sehr viele, die zu dieser Zeit noch warten. In den Jahren zuvor wurden allerdings alle untergebracht, bis auf die Zeit der Wirtschaftskrise 2008.


Ich habe jetzt mein Profil, dass mich den amerikanischen Familien präsentiert, noch einmal erneuert. Nun hoffe ich nicht mehr allzu lange warten zu müssen, damit ich endlich mein Jahr in den Staaten beginnen kann. Nach längerer Zeit des Wartens und einem technischen Defekt in der amerikanischen Botschaft Berlin, habe ich jetzt endlich meinen Termin für das Interview in der Botschaft. Dies ist ein persönliche Gespräch, dass Jeder der ein Nichteinwanderungsvisum  für die U.S.A beantragt wahrnehmen muss.


Die Zeit bis zu meiner Abreise, nutze ich und verdiene mir mit Ferienjobs (in einer Möbelfabrik und im Restaurant) etwas zu meinem „ContinenTrip“ dazu.