Tag-Archiv | Training

Seilbahn Video

Zur Seilbahn im Wäldchen hinterm Haus habe ich ja neulich schon berichtet. Nun hab ich noch ein kleines Video dazu gebastelt, welches ihr euch hier anschauen könnt!

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Schule – Feiertag – Schule

Nach Halloween gab es ein langes Wochenende, dass heißt Montag und Dienstag waren zusätzlich frei. Am Dienstag bin ich dann umgezogen. Vom Haus meiner Gasteltern, zu einer ihrer Töchter und ihrer Familie. Da meine Gasteltern drei Wochen im Urlaub sind, darf ich dann also hier wohnen und einen unterschiedlichen Lifestyle kennen lernen. Deren Sohn Aiden ist 14 und es ist schön, nun etwas mehr mit ihm unternehmen zu können. Seine zwei älteren Schwestern sind außer Haus am College, ich habe aber beide schon mal gesehen.  Wir schauen hier ab und zu Game of Thrones, ich liebe die Serie einfach, und hatte sie zuvor auch schon auf deutsch gesehen. Außerdem habe ich schon zwei neue Spiele gelernt, es macht Spaß mit allen zu spielen. Letztes Wochenende waren wir, in einem high ropes course, in den Bäumen unterwegs. Also zuerst haben wir uns angemeldet, Equipment bekommen und dann ging’s los! Zuerst etwas leichteres und dann die schönen anspruchsvollen Routen. Es war durchaus ein schönes Erlebnis. Eines der aufregendsten Elemente in diesem Kletterpark war, ein Sprung in die Tiefe am Ende ausgewählter Routen. Man klickte sich mit seinen Karabinern in eine von oben herabhängende Öse ein und sprang. Ähnlich eines Autogurtes arretierte das Seil in der Spule, an dem man hing, und so wurde der Fall gebremst und man setzte gemütlich am Boden auf.

Adventure park
Von rechts nach links: Der Schwiegersohn meiner Gasteltern,  meine Wenigkeit, der Enkel meiner Gasteltern und  Freunde der Familie.

Vor knapp drei Wochen war das finale Race vom Cross Country und damit auch das Ende der Saison. Es war gut, dennoch war ich froh, dass wir fertig waren. Es war ein gutes Training und ich habe einiges gelernt, es war zwar schade, dass wir nur ein sehr kleines Team hatten, aber sonst war es schön. Unsere Schule ist ziemlich klein, deswegen hatten wir nicht viele Leute in der Gruppe. Auch wenn ich nicht Platz 1 oder 10 geholt habe, bin ich mit meinem mittendrin ganz zufrieden und freue mich darüber, dass ich mich durch die Saison hindurch verbessert habe. Ich habe dadurch einen neuen Sport ausprobiert und einiges gelernt. Ich finde es genial, dass alle zusammen rennen, Schüler die wie ich neu angefangen haben, oder welche die schon fast ihr ganzes Schulleben Cross Country laufen. Frauen und Männer rennen allerdings nach wie vor meistens getrennt.

Ich habe jetzt hoffentlich Zeit nach der Schule, wieder neue Dinge auszuprobieren und vielleicht öfter zum klettern kommen. Es macht total Spaß Leute kennen zu lernen. Ich finde es einfach toll, wie offen einem die Menschen begegnen. Die Schule beschäftigt mich durchgehend mit Hausaufgaben, was wirklich nicht einfach ist. Manchmal, wenn ich mich aus einem Haufen Arbeit heraus grabe und Licht sehe, dann prasselt ein neues Paket mit Aufgaben herab. Ich versuche es so gut ich kann zu erledigen und spreche mit Lehrern, wenn ich etwas nicht verstehe. Zum Glück ist aber gerade eine Feiertag reiche Zeit, so war zum Beispiel letzten Dienstag aufgrund des veterans day keine Schule. Und auch um Thanksgiving, nächste Woche, haben wir zwei Tage zusätzlich zum Wochenende frei. So erleichtert es mir also ein bisschen den Schulalltag, da wir nur an Weihnachten und im Frühling Ferien haben. Ich freu mich auf Thanksgiving, und werde dann bald davon berichten.

cross country

Der Monat, seit dem ich hier in Amerika lebe, verging sehr schnell. Insbesondere die letzten beiden Wochen waren erstaunlich schnell um. Meine Woche war eine normale Schulwoche, wieder mit einer Geburtstagsparty am Ende. Die Party war anfangs etwas langweilig, später allerdings ganz cool. Sie war am Freitag, wir sind direkt nach der Schule hingefahren. Zum Essen gab es Pizza dann haben die meisten einen Film geschaut. Außer gemütlich unterhalten und chillen war danach auch nicht mehr viel los. Also Partys hier sind ein bisschen anders, als in Deutschland.

Ich werde häufig gefragt, wo aus Deutschland ich herkomme. Keiner kennt Magdeburg, geschweige denn Quedlinburg! Also sage ich immer, aus dem Harz, so ziemlich in der Mitte von Deutschland. Damit können die meisten dann etwas anfangen.


In den Kommentaren wurde ich dazu angeregt ein bisschen über cross country zu berichten. Ich hoffe ich kann euch einen Einblick in diesen Sport verschaffen.

Cross country bedeutet Querfeldeinlauf und ist ein Laufsport im Gelände abseits von befestigten Straßen und Wegen. Der Kurs beginnt meistens in offenem Gelände und führt dann in einen Wald mit natürlichen Steigungen und Hindernissen, die das laufen allerdings nicht ernsthaft gefährden. Die Strecke ist meistens ein Rundkurs, mit üblicherweise einer Entfernung von 5km oder mehr. Wir haben in unseren Wettkämpfen Strecken mit 5km oder 3 Meilen.  An einem Race nehmen je nachdem 100 oder mehrere hundert Läufer teil und das tolle ist, dass jeder wirklich bis zum Schluss von den Zuschauern angefeuert und bejubelt wird! Das ermutigt auch Schüler, die nicht so gut sind, bis zum Ende alles zu geben.

Wir haben jede Woche ein Training und ein Race. Unser Team ist nicht sehr groß und wir passen alle in einen kleinen Schulbus, wenn wir zu einer Trainingsstrecke oder zu einem Race fahren. Ich bin bis jetzt drei mal ein Rennen mitgelaufen und am Mitwoch ist vorrausichtlich das nächste. Unser letztes Race war größer als die vorherigen. Dort hatten wir einen elektro Chip an unseren Schuhen, der dann die Zeit an den Checkpoints festhielt.schuheDas Laufen macht mir Spaß und die letzten beiden Rennen liefen auch schon deutlich besser als das erste, da ich besser im Training bin. Die Saison geht wahrscheinlich nur noch diesen Monat, also werde ich diese Zeit gut nutzen, denn es ist eine gute Chance fit zu bleiben!

Kulturschock

Es ist wieder Sonntag. Letzte Woche habe ich leider keine Zeit gefunden einen Beitrag zu veröffentlichen. Das sagt ja auch schon einiges darüber aus, dass ich hier sehr beschäftigt bin. Zum einen habe ich einiges für die Schule zu erledigen und zum anderen unternehmen wir viel. Damit meine ich die beiden Töchter meiner Gasteltern und deren Familie, meine Gasteltern und mich. Wir waren im Zirkus, im Kino, hatten zwei Geburtstage in der Familie zu feiern und wir waren klettern! Ich mag beide Familien gerne, es macht Spass etwas mit ihnen zu unternehmen. Es ist total genial, das ich hier auch klettern kann und vor allem ist es Glück, dass die Familie der einen Tochter Kletter sind. Gestern war ich noch auf einer Geburtstagsparty von einer Klassenkameradin, es war sehr lustig, aber auch ein bisschen langweilig.

circusIch staune immer noch jeden Tag über einige Sachen, es gibt hier zum Beispiel für fast alles Geräte und Maschinen. Das ist das, was als „Kulturschock“ bezeichnet wird. Es sind einfach viele Sachen ganz anders, als man sie kennt. Und es ist auch nicht ungewöhnlich, wenn man hier Rehe im Garten hat, die laufen einfach durch die Nachbarschaft. Wir haben sogar eine Stromzaun im Garten, damit die Sie nicht an die Pflanzen gehen. Außerdem sieht man auch viele Eichhörnchen, die sich ein bisschen farblich zu denen in Deutschland unterscheiden.Eichhörnchen

Meine Gasteltern und ich wohnen in einem großen Haus, direkt dahinter ist ein schöner Wald mit einem Bach. Mir gefällt die Gegend sehr, und im Wald kann ich sogar Cross Country trainieren. Denn ich bin hier nämlich im Cross Country Team meiner Schule. Wir haben jede Woche einen Wettkampf.

Hier noch ein paar Bilder vom Haus:Housbacksitesite