Tag-Archiv | Erwartungen

5K Special

In der letzten Woche hat ContinenTrip über 5.000 Klicks erreicht. Ich möchte euch allen danken, dass ihr meinen Blog regelmäßig besucht und kommentiert und mich damit unglaublich unterstützt! Natürlich freue ich mich auch über neue Abonnenten, die meinen Blog gefunden haben, willkommen. Ich möchte meine Dankbarkeit mit einem Special ausdrücken, und habe einige Fun Facts über ein Jahr meines Lebens in den USA vorbereitet. Diese kleinen Anekdoten entsprechen meiner Ansicht und Meinung und basieren auf Fakten und Ereignissen die ich erlebe. Es kann durchaus sein, dass es auf die Region in den USA beschränkt ist, in der ich lebe. Allerdings bin ich mir sicher, dass einige von Euch davon gehört, oder vielleicht selbst schon erlebt oder gesehen haben. In Abständen von ein paar Tagen werde ich die kleine Serie aktualisieren und nach und nach vervollständigen. Viel Spaß, und schaut für weitere Updates vorbei.

xoxo, Ansgar

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Dieses Foto ist vor ein paar Wochen im Garten entstanden.

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Ich bin mir sicher es geht noch billiger, aber es ist das günstigste das ich bisher gesehen habe.

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Dies hab ich aufgenommen als  3″ Schnee angekündigt waren.

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Besuch „Weißes Haus“ Dezember 2014, bei einer kleinen Einführung in die Geschichte der Presidenten.

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HOV steht für high occupancy vehicle.

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Schritt für Schritt

Und Klick um Klick. Über den Jahreswechsel durfte ich mich freuen, dass mein Blog insgesamt über viertausend mal aufgerufen wurde! Wenn ich mir das mal so überlege, das ist eine Menge! Es freut mich einfach und macht mich teilweise auch stolz. Irgendwann im Sommer hatte ich mal 500 Klicks mit einem kleinen Special gefeiert… Nun für das 10fache habe ich schon eine Idee für ein Special. Das alles verdanke ich euch Lesern, ich schätze das sehr. Und auch, wenn meine Beiträge kommentiert werden erfreut es mich immer wieder aufs neue. Also einfach, Danke!

Heute hat bei uns die Schule wieder angefangen. Schon morgens war es nicht einfach aufzustehen, nachdem ich in den zwei Wochen Ferien meistens ausgeschlafen habe. Den Tag hab ich allerdings ganz gut überstanden, und es war schön alle wieder zu sehen. Als ich dann zuhause war, so gegen 4.20pm, war ich sehr müde. Die nächsten Ferien sind jedenfalls erst im Frühling, also muss ich bis dahin durchziehen! Hattet ihr bereits einen guten Start ins neue Jahr? Schreibt es doch mal in die Kommentare!

Seilbahn Video

Zur Seilbahn im Wäldchen hinterm Haus habe ich ja neulich schon berichtet. Nun hab ich noch ein kleines Video dazu gebastelt, welches ihr euch hier anschauen könnt!

Campingtrip

In der letzten Woche hatten wir wieder ein cross country Race. Es war ein schwieriger Kurs mit vielen Steigungen und Teilen mit Wiese. Aber es war gut, und ich habe meine Zeit im Vergleich zum vorherigen Race ein Stück unterboten.

Am Freitag hatten wir nur bis Mittags Schule und fuhren mit der Klasse campen, nach West Virginia. Wir waren zweieinhalb  Stunden mit dem Schulbus unterwegs und kamen dann an einem kleinen Zeltplatz an, eine Wiese mit ein paar Bäumen und Feuerstellen. Aufgrund des permanenten Nieselregens, war es die ganze Zeit über nass. Es war eine schöne Umgebung, mit einem Fluss in der Nähe und klarem Himmel in der Nacht. Nach einer Übernachtung und einer kleinen Wanderung nach dem Frühstück, zu einem schönen Tunnel, fuhren wir am späten Nachmittag wieder, Richtung Washington.

TunnelTrailPatomac

Kulturschock

Es ist wieder Sonntag. Letzte Woche habe ich leider keine Zeit gefunden einen Beitrag zu veröffentlichen. Das sagt ja auch schon einiges darüber aus, dass ich hier sehr beschäftigt bin. Zum einen habe ich einiges für die Schule zu erledigen und zum anderen unternehmen wir viel. Damit meine ich die beiden Töchter meiner Gasteltern und deren Familie, meine Gasteltern und mich. Wir waren im Zirkus, im Kino, hatten zwei Geburtstage in der Familie zu feiern und wir waren klettern! Ich mag beide Familien gerne, es macht Spass etwas mit ihnen zu unternehmen. Es ist total genial, das ich hier auch klettern kann und vor allem ist es Glück, dass die Familie der einen Tochter Kletter sind. Gestern war ich noch auf einer Geburtstagsparty von einer Klassenkameradin, es war sehr lustig, aber auch ein bisschen langweilig.

circusIch staune immer noch jeden Tag über einige Sachen, es gibt hier zum Beispiel für fast alles Geräte und Maschinen. Das ist das, was als „Kulturschock“ bezeichnet wird. Es sind einfach viele Sachen ganz anders, als man sie kennt. Und es ist auch nicht ungewöhnlich, wenn man hier Rehe im Garten hat, die laufen einfach durch die Nachbarschaft. Wir haben sogar eine Stromzaun im Garten, damit die Sie nicht an die Pflanzen gehen. Außerdem sieht man auch viele Eichhörnchen, die sich ein bisschen farblich zu denen in Deutschland unterscheiden.Eichhörnchen

Meine Gasteltern und ich wohnen in einem großen Haus, direkt dahinter ist ein schöner Wald mit einem Bach. Mir gefällt die Gegend sehr, und im Wald kann ich sogar Cross Country trainieren. Denn ich bin hier nämlich im Cross Country Team meiner Schule. Wir haben jede Woche einen Wettkampf.

Hier noch ein paar Bilder vom Haus:Housbacksitesite

Letzte Stunden in Deutschland

Ich sitze am Gate des Frankfurter Flughafens und warte auf meinen Flieger. Letztendlich ging dann doch alles ziemlich schnell. Ich habe eine Gastfamilie in der Nähe von Washington DC gefunden. Und auch die Frage um den Schulplatz wurde geklärt. Ich werde auf eine Privatschule nicht weit von Washington gehen! An den öffentlichen Highschools gab es keine freien Plätze mehr.

Ich wurde in den letzten Tagen oft gefragt, ob ich aufgeregt sei. Eigentlich erst ab der letzten Nacht, ich konnte nicht sehr gut schlafen. Und dann ging es direkt nach Berlin. Dort hatte ich enormes Glück, da ich mit einem großen Koffer, einem Handgepäck, meiner Trompete und meinem Laptop unterwegs bin, und alles ohne Aufpreis aufgenommen wurde. Unmittelbar danach verabschiedete ich mich von meiner Familie und ging zum Gate. Bis auf eine kleine Verspätung von ein paar Minuten ging mein kurzer Flug nach Frankfurt gut. In Frankfurt habe ich mich dann erstaunlich gut beim Gate meines Fliegers nach Washington eingefunden. Ich habe noch ein wenig Zeit bis zur b0arding-time.

Nach Washington werde ich knappe neun Stunden fliegen und anschließend holt mich meine Gastfamilie vom Flughafen ab. Ich bin gespannt und hoffe, dass alles gut gehen wird. Da bin ich jedoch zuversichtlich!

 

Hart – Kritisch – Enttäuschend

Die Ferien neigen sich dem Ende zu und ich bin, ich möchte eigentlich gar nicht dran denken, immer noch hier in Deutschland! Wird 2014 nach 2008 das zweite Jahr in dem nicht alle Schüler vergeben werden? Dieser Gedanke ist hart! Die Lage ist ziemlich kritisch. Und da weltweit noch ca. 130 Leute in die USA möchten, kann noch nicht mal eine Übergangslösung geschaffen werden. Dies wird manchmal unternommen, wenn zur Zeit der absoluten Deadline, die der amerikanische Staat vorgibt (meistens Anfang September), noch ungefähr 20 Personen übrig sind. Die kommen dann in eine sogenannte Willkommens-Familie, bis eine Gastfamilie für das ganze Jahr gefunden wird. Da habe ich ja auch nichts dagegen, Hauptsache es wird etwas unternommen! Das Auslandsjahr basiert auf einem Vertrag, bei dem auf der einen Seite eine beachtliche Summe gezahlt wird und auf der anderen eine Leistung erbracht werden soll. Diese Leistung wurde größtenteils noch nicht erbracht, da ja der Hauptteil noch erfolgen würde. Ob das Ganze noch klappt, hängt davon ab – keiner weiß wovon es abhängt. Denn eigentlich sind in den Staaten genügend Familien in der Vorauswahl-Runde, um alle 130 Schüler aufzunehmen. Es heißt immer, die Amis sind ja so spontan und regeln vieles auf den letzten Drücker, doch momentan scheinen sie sich dafür zu entscheiden, erst im folgenden Jahr einen Gastschüler aufzunehmen. Die öffentlichen Schulen in den USA sind anscheinend auch nicht mehr so tolerant, wie sie es einmal waren, denn sie nehmen nur noch wenige oder gar keine Austauschschüler mehr auf. Zumindest ist es für die Organisation nicht leicht, dort Plätze für die Schüler zu organisieren, oder sollte ich sagen ergattern?
Hier könnt ihr sehen, wie viele Schüler aus Deutschland noch keine GF haben.
Jedenfalls bin ich jetzt auch eigenständig auf der Suche nach einer Gastfamilie. Oder was heißt eigenständig, ich kann dabei natürlich jegliche Hilfe gut gebrauchen! Daher frage ich euch auch hier, habt ihr vielleicht Bekannte, Verwandte in den USA, die einen Gastschüler aufnehmen würden? Oder vielleicht auch eine kreative Idee dazu?
Einfach eine Nachricht an mich, ( ansgar123koehler@gmail.com ). Darüber würde ich mich unnormal freuen!!!