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Schritt für Schritt

Und Klick um Klick. Über den Jahreswechsel durfte ich mich freuen, dass mein Blog insgesamt über viertausend mal aufgerufen wurde! Wenn ich mir das mal so überlege, das ist eine Menge! Es freut mich einfach und macht mich teilweise auch stolz. Irgendwann im Sommer hatte ich mal 500 Klicks mit einem kleinen Special gefeiert… Nun für das 10fache habe ich schon eine Idee für ein Special. Das alles verdanke ich euch Lesern, ich schätze das sehr. Und auch, wenn meine Beiträge kommentiert werden erfreut es mich immer wieder aufs neue. Also einfach, Danke!

Heute hat bei uns die Schule wieder angefangen. Schon morgens war es nicht einfach aufzustehen, nachdem ich in den zwei Wochen Ferien meistens ausgeschlafen habe. Den Tag hab ich allerdings ganz gut überstanden, und es war schön alle wieder zu sehen. Als ich dann zuhause war, so gegen 4.20pm, war ich sehr müde. Die nächsten Ferien sind jedenfalls erst im Frühling, also muss ich bis dahin durchziehen! Hattet ihr bereits einen guten Start ins neue Jahr? Schreibt es doch mal in die Kommentare!

Hart – Kritisch – Enttäuschend

Die Ferien neigen sich dem Ende zu und ich bin, ich möchte eigentlich gar nicht dran denken, immer noch hier in Deutschland! Wird 2014 nach 2008 das zweite Jahr in dem nicht alle Schüler vergeben werden? Dieser Gedanke ist hart! Die Lage ist ziemlich kritisch. Und da weltweit noch ca. 130 Leute in die USA möchten, kann noch nicht mal eine Übergangslösung geschaffen werden. Dies wird manchmal unternommen, wenn zur Zeit der absoluten Deadline, die der amerikanische Staat vorgibt (meistens Anfang September), noch ungefähr 20 Personen übrig sind. Die kommen dann in eine sogenannte Willkommens-Familie, bis eine Gastfamilie für das ganze Jahr gefunden wird. Da habe ich ja auch nichts dagegen, Hauptsache es wird etwas unternommen! Das Auslandsjahr basiert auf einem Vertrag, bei dem auf der einen Seite eine beachtliche Summe gezahlt wird und auf der anderen eine Leistung erbracht werden soll. Diese Leistung wurde größtenteils noch nicht erbracht, da ja der Hauptteil noch erfolgen würde. Ob das Ganze noch klappt, hängt davon ab – keiner weiß wovon es abhängt. Denn eigentlich sind in den Staaten genügend Familien in der Vorauswahl-Runde, um alle 130 Schüler aufzunehmen. Es heißt immer, die Amis sind ja so spontan und regeln vieles auf den letzten Drücker, doch momentan scheinen sie sich dafür zu entscheiden, erst im folgenden Jahr einen Gastschüler aufzunehmen. Die öffentlichen Schulen in den USA sind anscheinend auch nicht mehr so tolerant, wie sie es einmal waren, denn sie nehmen nur noch wenige oder gar keine Austauschschüler mehr auf. Zumindest ist es für die Organisation nicht leicht, dort Plätze für die Schüler zu organisieren, oder sollte ich sagen ergattern?
Hier könnt ihr sehen, wie viele Schüler aus Deutschland noch keine GF haben.
Jedenfalls bin ich jetzt auch eigenständig auf der Suche nach einer Gastfamilie. Oder was heißt eigenständig, ich kann dabei natürlich jegliche Hilfe gut gebrauchen! Daher frage ich euch auch hier, habt ihr vielleicht Bekannte, Verwandte in den USA, die einen Gastschüler aufnehmen würden? Oder vielleicht auch eine kreative Idee dazu?
Einfach eine Nachricht an mich, ( ansgar123koehler@gmail.com ). Darüber würde ich mich unnormal freuen!!!

Bonus

Nation, Volk und Menschen

Über Menschen gibt es viel zu lernen. Wie es sich im Einzelnen mit unterschiedlichen Völkern und Nationen verhält beschrieb für mich William S. Schlamm ganz treffend.
Keine Nation der Erde wird geliebt. Man liebt Individuen. Man liebt eine Landschaft. Man liebt Musik. Aber man liebt nicht Kollektive. 

Um Menschen zu treffen, eine neue Kultur kennen zu lernen, um etwas über eine Gemeinschaft von Menschen, ein Volk und ihre Gesellschaft zu lernen. Um mit ihnen zu leben und sie zu schätzen. Aus diesem Grund möchte ich für einige Zeit ins Ausland gehen. Desweiteren werde ich englisch lernen. Ich bin gespannt auf all das! Und freue mich auch schon euch direkt aus dem Ausland zu berichten.
Eine gute Nachricht ist, dass ich jetzt mein Visum für die U.S.A habe. Dazu war ich letzte Woche beim Konsulat in Berlin. Schon in der Warteschlange vor dem Gebäude wurde man auf einem Schild darauf hingewiesen, was alles nicht mit darf. Draußen beim Warten lernte ich zwei sehr nette, junge Leute kennen. Falls ihr das hier lest, ich grüße Euch! Als nächstes ging es durch eine Schleuse, an der man kontrolliert wurde. Es ging danach noch an zwei verschiedene Schalter, um dann nach einer Weile aufgerufen zu werden. Am Schalter des Konsuls ging dann alles sehr schnell. Es wurden die Fingerabdrücke gescannt und der Reisegrund und das Ziel erfragt. Meinen Wohnort im Ausland konnte ich ihm noch nicht sagen, da ich , wie ihr wisst, ja noch keinen habe. Also war das Gespräch nach sehr kurzer Zeit zu ende und mein Visumsantrag wurde genehmigt! Insgesamt war ich nur etwas über eine Stunde da drin. Aber die Hin-und Rückfahrt nahm etwas mehr Zeit in Anspruch.
Statusupdate:
38 Personen ohne Gastfamilie. (Stand 19:00 Uhr 20.08.2014)
36 Personen ohne Gastfamilie. (Stand 22:30 Uhr 20.08.2014)
31 Personen ohne Gastfamilie. (Stand 13:00 Uhr 23.08.2014)
29 Personen ohne Gastfamilie. (Stand 18:20 Uhr 27.08.2014) 
24 Personen ohne Gastfamilie. (Stand 22:00 Uhr 29.08.2014)
22 Personen ohne Gastfamilie (Stand 19:30 Uhr 30.08.2014)
20 Personen ohne Gastfamilie (Stand   1:30 Uhr 02.09.2014)
16 Personen ohne Gastfamilie (Stand 21:30 Uhr 02.09.2014)
12 Personen ohne Gastfamilie (Stand 12:00 Uhr 04.09.2014)
09 Personen ohne Gastfamilie (Stand 01:00 Uhr 06.09.2014) UND ICH BIN NICHT MEHR DABEI!!!

Für alle, die diesen Schritt auch noch gehen werden:

Es ist wichtig, dass ihr vorher bei der Online-Anmeldung ein gutes Passfoto hochladet! Außerdem solltet ihr auf jeden Fall das Formular mit der Belegnummer und dem Strichcode dabei haben, denn ohne das bearbeiten die euren Fall gar nicht erst.

Langsam aber stetig

Fast täglich werden es weniger Leute, denen in den U.S.A noch eine Platzierung fehlt. So sind es aktuell noch 55 Deutsche. Es wird noch einige Zeit dauern, bis auch die letzten ihre Gastfamilie haben, oder wird überhaupt für jeden ein Umfeld gefunden, dass ihn aufnimmt? Diese Frage stellt sich tatsächlich, denn gefühlt sind es sehr viele, die zu dieser Zeit noch warten. In den Jahren zuvor wurden allerdings alle untergebracht, bis auf die Zeit der Wirtschaftskrise 2008.


Ich habe jetzt mein Profil, dass mich den amerikanischen Familien präsentiert, noch einmal erneuert. Nun hoffe ich nicht mehr allzu lange warten zu müssen, damit ich endlich mein Jahr in den Staaten beginnen kann. Nach längerer Zeit des Wartens und einem technischen Defekt in der amerikanischen Botschaft Berlin, habe ich jetzt endlich meinen Termin für das Interview in der Botschaft. Dies ist ein persönliche Gespräch, dass Jeder der ein Nichteinwanderungsvisum  für die U.S.A beantragt wahrnehmen muss.


Die Zeit bis zu meiner Abreise, nutze ich und verdiene mir mit Ferienjobs (in einer Möbelfabrik und im Restaurant) etwas zu meinem „ContinenTrip“ dazu.

  

Die Zeit drängt

Langsam könnte ich mir Gedanken machen, warum ich eigentlich noch immer keine Familie und vor allem noch nicht mal einen Abflugtermin habe. Einige haben nämlich schon ihr aufregendes Jahr begonnen und sind vor ein paar Tagen geflogen. All diese Personen, oder zumindest einige, wussten schon im Frühjahr, in welchen Bundesstaat und in welche Familie sie kommen und seit einiger Zeit ist eben auch schon ihr Abflugdatum bekannt. Nur bei mir und ein paar anderen ist dies alles leider noch nicht geklärt. Als ich dann letztendlich mal nachgeschaut habe, fiel mir auf, dass es gar nicht so wenige sind, die noch auf Neuigkeiten warten. Um genau zu sein noch 71 Schüler, die noch platziert werden. Ich habe auch schon gehört, dass zum Monatswechsel nochmal einige Platzierungen bekannt gegeben werden, deshalb bin ich gespannt, was sich in den nächsten Tagen tun wird. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es bei mir Mitte August losgeht, vielleicht so 13.-20.08.

Ob sich das bestätigt, bzw. wie lange ich noch warten werde, wird sich zeigen.