Archiv | Oktober 2014

Liebster Award

liebster award

 

Vor einem guten Monat hat mich Marie von Fotografieable für den „Liebster Award“ nominiert. Das ist eine Blog Challenge, die dazu gestartet wurde, etwas mehr über Autoren kleinerer Blogs zu erfahren und sie damit auch bekannter zu machen. Ich habe jetzt endlich daran teilgenommen, nachdem ich meine Nominierung erst überhaupt nicht realisiert hatte. Hier also die Fragen, die mir gestellt wurden.

 

1. Wieso bloggst du und seit wann? :)

Ich hatte die Idee, in Form eines Blogs, über mein Auslandsjahr in den U.S.A zu schreiben. Ich habe das Ganze dann Ende Juni 2014 begonnen und dann langsam Anlauf genommen und schon mal über meine Vorbereitungen berichtet. Jetzt blogge ich über meine Erlebnisse im amerikanischen Lebensstil und dokumentiere ein bisschen den Teil des  american way of life, den ich hier kennen lerne.

2. Was für Hobbys hast du noch? :)

Ich gehe sehr gerne klettern, am liebsten draußen!  Aber die Kletterhalle soll, für schlechtes Wetter oder wenig Zeit, trotzdem eine Trainingsmöglichkeit bleiben!

Desweiteren fahre ich gerne Fahrrad, überall. Etwas mit Freunden zu unternehmen und tolle Sachen zu erleben ist mir wichtig. Außerdem bastele ich gerne.

3. Du hast eine Schwäche für… ?  (Schokolade zählt nicht!)

Häuser, deren Style, Beschaffenheit und Funktion.

4. Welches Buch sollte deiner Meinung nach jeder Mensch unbedingt gelesen haben?

Ich will nicht sagen man muss es gelesen haben, aber ich kann das Buch Der Medicus  von Noah Gordon sehr empfehlen. Außerdem Der Shamane, ebenfalls geschrieben von Gordon, es ist Teil der Trilogie. Die Bücher haben nur über Generationen miteinander zu tun. Der dritte Teil gefällt mir dagegen nicht ganz so gut, da er in der heutigen Zeit spielt und ich gerade diese „alte Lebensweise“, die in den vorherigen Büchern beschrieben wird, interessant finde.

5. Was bringt Dich zum Lachen?

Natürlich ein guter Witz, und Personen die allgemein gut drauf sind.

6. Wann oder Wo vergisst Du alles um Dich herum?

Ein Ort ist auf jeden die Natur, wenn man mal alles „Unwichtige“ vergessen kann.

7. Wann hast Du zuletzt jemanden überrascht? Wen?

Das war denke ich bei meinem letzten Cross Country Race. Ich habe jemanden angesprochen, der gerade eine relativ einseitige Unterhaltung mit seiner ärgerlichen Mutter führte (warum auch immer), und habe  ihn dann in ein Gespräch verwickelt. Seine Mom ist dann weg gegangen und er musste sich das nicht mehr länger anhören.

8. Wie geduldig bist du von einer Skala von 1-10?

Ich würde jetzt mal 7 oder 8 sagen, das ist aber natürlich situationsabhängig.

9. Deutschstunde :D Heißt es deiner Meinung nach “Der” oder “Das” Blog?

Ich sage auf jeden Fall DER BLOG, es ist aber definitiv einfacher in englisch, mit nur einem Artikel ;).

10. Was fasziniert dich im Moment am meisten?

Taten, die Menschen vollbringen können.

11. Was bedeutet Musik für dich?

Musik heißt für mich Entspannung, sei es zum relaxen und beruhigen, oder zum aufmuntern. Musik geht fast immer!  Allerdings bin ich auch manchmal dankbar über einen stillen Moment.



Regeln

  •  Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
  •  Beantworte die 11 Fragen.
  •  Nominiere 11 weitere Blogger, deren Blogs weniger als 100 Follower verzeichnen.
  •  Stelle 11 Fragen an deine Nominierten.
  • Informiere die Nominierten über deinen Post.

Hier meine Nominierungen:

Jonas,  Hanni,  Magdalena,  Swenja,  Laura,  Aureus Motus,

Lara,  Valentina,  Marie Luise,  Myrna,  Judy

Fragen an meine Nominierungen:

1. In welchem Land wurdest du geboren?

2. Wie viele Länder hast du bereits bereist, und welche sollen noch folgen?

3. Was ist eins deiner näheren Ziele, die du in absehbarer Zeit erreichen möchtest im Leben?

4. Was motiviert dich zum bloggen und warum?

5. Bist du eher die Person die gleich drauflos erzählt oder mehr jemand der schüchternen Art?

6. Worüber hast du dich das letzte mal so richtig erschreckt, und warum?

7. Was sieht für dich im heutigen Alltag absolut zukunftsmäßig aus?

8. Welcher ist dein Lieblingsfilm, und warum kannst du ihn empfehlen?

9. Womit beschäftigst du dich in deiner Freizeit?

10. Was würdest du mit einer Millionen Euro/Dollar anstellen?

11. Bist du offen für Neues? Oder lieber darauf fixiert, dass sich möglichst nicht zu viel ändert?

In diesem Sinne, wünsche ich euch viel Spaß beim schreiben der Antworten! Ich freu mich, auf diese Weise mehr über euch zu erfahren. Natürlich hoffe ich, dass ihr teilnehmt!


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First Football Game

Mein erstes Football Spiel durfte ich am Freitag Abend erleben. Das Spiel war an einer Highschool, aber nicht an meiner. Schoolband, Cheerleader und Fans, alles was dazu gehört, feuerten die Mannschaft an. Natürlich die eigene Schülermannschaft. Unglücklicherweise haben sie zum Schluss nicht gewonnen, aber ich konnte zumindest eine Vorstellung von Football bekommen, auch wenn ich von den Regeln noch fast nichts verstanden hab.

footballend

Gestern, am Samstag, haben wir die Geburtstagsparty eines Mädchens aus meiner Klasse in meinem Haus gefeiert. Da sie selbst zuhause nicht viel Platz hat, hatte ich mit meinen Gasteltern die Idee, unser Haus zu nutzen. Denn das würde interessanter sein als, nach ihrem Plan, sich in einem Restaurant zu treffen. Die Idee fand Anklang und letztendlich umgesetzt war es ein schöner, gemütlicher und unterhaltsamer Abend. Zu essen gab es selbstgemachte Burger und natürlich auch Kuchen. Außerdem waren wir noch draußen, im Wald und in der Nachbarschaft, und abends haben wir einen Film gesehen.

party table


Nächsten Freitag ist Halloween, alle Leute sind schon dabei fleißig alles zu dekorieren. Teilweise haben sie seit drei Wochen schon begonnen. Soweit ich weiß, ist das hier zusätzlich Karneval, was ja in Deutschland im Februar gefeiert wird. Also das ganze ist demnach einfach grotesker und umfangreicher. Hier ein kleiner Einblick, wie stark ein unscheinbares Haus dekoriert sein kann.

Million Dollar Arm

Neulich haben wir zuhause einen Film geschaut, er heißt Million Dollar Arm. Interessant, und ziemlich gut finde ich. Es geht darum, dass zwei Sport Agenten einen guten Baseball Pitcher suchen. Sie veranstalten einen Contest in Indien und halten Ausschau nach einem Cricketspieler, der gut werfen kann.  Mit zwei indischen Jungen kehren sie zurück und haben noch ein bisschen Zeit sie zu trainieren…

Die beiden sind weit weg von zuhause, und vermissen ihre Familie, besonders nach einem Telefonat ins Heimatland.  Andererseits haben die Jungs viel Spass in Amerika und erleben Dinge die sie nie vorher gesehen haben.

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, welche den Film bekräftigt und widerlegt. Mich hat der Film ein bisschen an Slumdog Millionär erinnert, der zufällig auch in Indien spielt. Insgesamt lohnt es sich, diesen Film anzusehen.

 

Kürbis-Kanonen in Pennsylvania

Eine weitere anstrengende Woche ist um. Dagegen freue ich mich sehr, über 2.000 Klicks auf meinem Blog verzeichnen zu können! Danke euch, dass ihr mich auf diese Art unterstützt. Außerdem freut mich auch jeder einzelne der schönen Kommentare, die ihr mir schreibt! Und natürlich neu dazu gewonnene Abonnenten heiße ich herzlich Willkommen. Schön, dass ihr an meine Berichten gefallen gefunden habt!
Leider schaffe ich es erst jetzt zu schreiben. Wir waren nämlich über´s Wochenende in Pennsylvania. Dadurch das es dort nördlicher und auch höher gelegen ist, war es ziemlich kalt. Der Sonntag wurde zu meinem kältesten Tag nach dem Sommer.  Am Samstag Morgen sind wir zu einer Pumkin Catapult  Show gefahren. Das Ganze wurde auf dem Gelände einer Rennstrecke aufgebaut. Es waren verschiedene Arten von Katapulten zu sehen, kleine und große, aber auch unterschiedliche Techniken.
Später am Nachmittag verbrachten wir dann noch einige Zeit im Wasserpark, direkt neben dem Hotel. Es war schön und hat Spaß gemacht, aber nach einer Zeit hab ich dann genug vom Schwimmbad, so auch diesmal. Vor der Rückfahrt am Sonntag spielten wir noch eine Runde Minigolf und sahen uns den nahe gelegenen `Split Rock´ an.  Auf dem fünfstündigen Rückweg hielten wir bei einer Eisdiele an und aßen eine Kugel leckeres, hausgemachtes Eis.
 

Campingtrip

In der letzten Woche hatten wir wieder ein cross country Race. Es war ein schwieriger Kurs mit vielen Steigungen und Teilen mit Wiese. Aber es war gut, und ich habe meine Zeit im Vergleich zum vorherigen Race ein Stück unterboten.

Am Freitag hatten wir nur bis Mittags Schule und fuhren mit der Klasse campen, nach West Virginia. Wir waren zweieinhalb  Stunden mit dem Schulbus unterwegs und kamen dann an einem kleinen Zeltplatz an, eine Wiese mit ein paar Bäumen und Feuerstellen. Aufgrund des permanenten Nieselregens, war es die ganze Zeit über nass. Es war eine schöne Umgebung, mit einem Fluss in der Nähe und klarem Himmel in der Nacht. Nach einer Übernachtung und einer kleinen Wanderung nach dem Frühstück, zu einem schönen Tunnel, fuhren wir am späten Nachmittag wieder, Richtung Washington.

TunnelTrailPatomac

cross country

Der Monat, seit dem ich hier in Amerika lebe, verging sehr schnell. Insbesondere die letzten beiden Wochen waren erstaunlich schnell um. Meine Woche war eine normale Schulwoche, wieder mit einer Geburtstagsparty am Ende. Die Party war anfangs etwas langweilig, später allerdings ganz cool. Sie war am Freitag, wir sind direkt nach der Schule hingefahren. Zum Essen gab es Pizza dann haben die meisten einen Film geschaut. Außer gemütlich unterhalten und chillen war danach auch nicht mehr viel los. Also Partys hier sind ein bisschen anders, als in Deutschland.

Ich werde häufig gefragt, wo aus Deutschland ich herkomme. Keiner kennt Magdeburg, geschweige denn Quedlinburg! Also sage ich immer, aus dem Harz, so ziemlich in der Mitte von Deutschland. Damit können die meisten dann etwas anfangen.


In den Kommentaren wurde ich dazu angeregt ein bisschen über cross country zu berichten. Ich hoffe ich kann euch einen Einblick in diesen Sport verschaffen.

Cross country bedeutet Querfeldeinlauf und ist ein Laufsport im Gelände abseits von befestigten Straßen und Wegen. Der Kurs beginnt meistens in offenem Gelände und führt dann in einen Wald mit natürlichen Steigungen und Hindernissen, die das laufen allerdings nicht ernsthaft gefährden. Die Strecke ist meistens ein Rundkurs, mit üblicherweise einer Entfernung von 5km oder mehr. Wir haben in unseren Wettkämpfen Strecken mit 5km oder 3 Meilen.  An einem Race nehmen je nachdem 100 oder mehrere hundert Läufer teil und das tolle ist, dass jeder wirklich bis zum Schluss von den Zuschauern angefeuert und bejubelt wird! Das ermutigt auch Schüler, die nicht so gut sind, bis zum Ende alles zu geben.

Wir haben jede Woche ein Training und ein Race. Unser Team ist nicht sehr groß und wir passen alle in einen kleinen Schulbus, wenn wir zu einer Trainingsstrecke oder zu einem Race fahren. Ich bin bis jetzt drei mal ein Rennen mitgelaufen und am Mitwoch ist vorrausichtlich das nächste. Unser letztes Race war größer als die vorherigen. Dort hatten wir einen elektro Chip an unseren Schuhen, der dann die Zeit an den Checkpoints festhielt.schuheDas Laufen macht mir Spaß und die letzten beiden Rennen liefen auch schon deutlich besser als das erste, da ich besser im Training bin. Die Saison geht wahrscheinlich nur noch diesen Monat, also werde ich diese Zeit gut nutzen, denn es ist eine gute Chance fit zu bleiben!